
Gloriette Schönbrunn: Geschichte, Öffnungszeiten & Kosten
Wer durch den Schlosspark Schönbrunn spaziert, hebt irgendwann den Blick – und dort thront sie: die Gloriette, weithin sichtbar auf dem Hügel. Dieses barocke Bauwerk ist weit mehr als eine hübsche Kulisse, es war einst kaiserlicher Festsaal und Machtsymbol, heute einer der beliebtesten Aussichtspunkte Wiens.
Errichtet: 1775 · Architekt: Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg · Höhe: ca. 30 Meter · Standort: Schlosspark Schönbrunn, Wien · Besucher pro Jahr (Park): ca. 8 Millionen · Dachterrasse geöffnet: täglich (wetterabhängig)
Kurzüberblick
- Die Gloriette wurde 1775 nach Plänen von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg errichtet (Wien Info – offizielles Tourismusportal der Stadt).
- Der Schlosspark ist täglich ab 6:30 Uhr kostenlos zugänglich (Schloss Schönbrunn – offizielle Öffnungszeiten).
- Die genauen Wartezeiten an der Dachterrasse variieren stark nach Saison und Wetter.
- Die Höhe der Eintrittspreise kann sich saisonal ändern – eine offizielle Preisliste für 2025 liegt noch nicht vollständig vor.
- Ob die Terrasse bei Regen kurzfristig schließt, ist nicht immer rechtzeitig kommuniziert.
- 1775: Fertigstellung der Gloriette unter Kaiserin Maria Theresia (Wien Info – Gloriette-Seite).
- 02. April bis 03. November: Saison der Aussichtsterrasse (Vienna Pass – offizieller Ticketpartner).
- Die Saison 2025 beginnt voraussichtlich Anfang April – eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
- Ein Kombi-Ticket für Schloss und Gloriette-Dachterrasse wird diskutiert, aber noch nicht angeboten.
- Der Park bleibt ganzjährig geöffnet – die Gloriette selbst ist auch außerhalb der Saison von außen zugänglich.
Sechs Fakten auf einen Blick: die wichtigsten Daten zur Gloriette kompakt in einer Tabelle.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Baujahr | 1775 |
| Architekt | Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg |
| Stil | Barock |
| Standort | Schlosspark Schönbrunn, 1130 Wien |
| Öffnungszeiten (Park) | täglich von 6:30 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit |
| Dachterrasse | täglich ab 10:00 Uhr (je nach Wetter) |
Was ist die Gloriette im Schloss Schönbrunn?
Die Geschichte des Bauwerks
- Die Gloriette ist ein monumentales barockes Gartengebäude auf einem Hügel im Schlosspark von Schönbrunn (Wien Info – offizielles Tourismusportal der Stadt).
- Sie wurde 1775 nach Plänen von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg errichtet (Schloss Schönbrunn – offizielle Website des UNESCO-Welterbes).
Die Aussichtsterrasse ist saisonal von 02. April bis 03. November geöffnet, die genauen Zeiten staffeln sich nach Monat: Von 09:30 bis 17:30 Uhr im Frühling, bis 18:30 Uhr im Hochsommer und ab September früher schließend (Wien Info – Gloriette-Seite).
Architektur und barocke Gestaltung
- Die Gloriette diente als Aussichtspunkt und als Symbol kaiserlicher Macht.
- Der Bau ist ein offener Säulenportikus mit einem Mittelrisalit und einer großen Dachterrasse.
- Die barocke Gestaltung fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept des Schlossparks ein.
Die Gloriette ist kein isoliertes Denkmal, sondern der visuelle Höhepunkt einer barocken Achse, die vom Schloss bis zum Hügel reicht. Wer das Bauwerk versteht, versteht das gesamte Gartenkonzept von Schönbrunn.
Die Anhöhe, auf der die Gloriette steht, wurde eigens aufgeschüttet – ein kaiserlicher Kraftakt, der die Macht der Monarchie im Stadtbild verankern sollte. Das Café Gloriette im Inneren des Bauwerks ist heute einer der stimmungsvollsten Orte im Park (Wien Info – Gloriette-Seite).
Die Bedeutung der Gloriette im Park
- Der Park ist täglich ab 6:30 Uhr geöffnet und kostenlos zugänglich.
- Die Gloriette ist Teil des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn.
- Von der Dachterrasse aus haben Besucher einen Panoramablick über Wien (Wien Info – offizielles Tourismusportal der Stadt).
Das Besondere: Die Kombination aus kostenfrei zugänglichem Park und kostenpflichtiger Dachterrasse schafft zwei völlig unterschiedliche Erlebnisse. Der eine Besucher genießt den Blick von unten auf die Architektur, der andere steigt hinauf und sieht die Stadt im Überblick – zwei Publikumsgruppen, zwei Wahrnehmungen.
Ist die Gloriette Schönbrunn kostenlos zu besuchen?
Kosten für den Zugang zur Gloriette
- Der Aufstieg zur Gloriette ist kostenfrei – das Bauwerk selbst kann ohne Eintritt betreten werden.
- Der Schlosspark ist täglich kostenlos geöffnet (Schloss Schönbrunn – offizielle Öffnungszeiten).
Die Dachterrasse ist eine kostenpflichtige Sonderattraktion innerhalb des kostenfreien Parks. Wer nur das Gebäude von außen sehen möchte, zahlt nichts – wer den Panoramablick will, muss ein Ticket lösen.
Eintritt zur Dachterrasse
- Für die Aussichtsterrasse wird ein separater Eintritt verlangt (Wien Info – Gloriette-Seite).
- Laut Vienna Pass liegen die Preise bei etwa 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder (Vienna Pass – offizieller Ticketpartner).
Die Terrasse ist nur in den Monaten April bis November geöffnet (Wien Info – Gloriette-Seite). Ein Anruf lohnt sich vorab: +43 1 811 13 239.
Vergleich mit anderen Tickets im Park
- Das Classic Pass beinhaltet den Zutritt zum Schloss.
- Das Grand Tour-Ticket bietet zusätzlich Zugang zu weiteren Bereichen.
- Für die Dachterrasse der Gloriette ist ein separates Ticket nötig.
Der implizite Deal lautet: kostenloser Park, bezahlte Aussicht. Das ist kein Widerspruch, sondern eine durchdachte Zweiteilung – der Park als öffentlicher Raum, die Dachterrasse als exklusives Erlebnis.
Lohnt sich der Besuch der Gloriette?
Blick vom Hügel auf das Schloss
- Die Dachterrasse bietet einen panoramaartigen Blick auf das Schloss und die Stadt (Wien Info – offizielles Tourismusportal der Stadt).
- Der Aufstieg vom Schloss zur Gloriette dauert zu Fuß etwa 10 bis 15 Minuten.
Der Weg ist gepflastert und verläuft durch den Park – eine kurze, angenehme Steigung, die auch für Kinder und ältere Besucher gut machbar ist. Es gibt keine direkte Straße zur Gloriette (Wien Info – Gloriette-Seite).
Das Café Gloriette
- Das Café Gloriette serviert Kuchen und kleine Speisen in kaiserlichem Ambiente.
- Es gibt Sitzplätze im Freien mit Blick auf den Park.
Das Café ist kein Geheimtipp mehr – an sonnigen Wochenenden ist es oft voll. Wer einen Tisch mit Aussicht möchte, sollte früh kommen oder unter der Woche planen.
Zeitaufwand und Wege im Park
- Ein Besuch der Gloriette ist besonders bei klarem Wetter empfehlenswert.
- Die gesamte Parkanlage lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.
Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 160 Hektar. Wer vom Schloss bis zur Gloriette und zurück geht, legt etwa 1,5 Kilometer zurück – inklusive Aufenthalt auf der Terrasse sollte man mindestens eine Stunde einplanen.
Die Rechnung ist einfach: Für einen halben Tag im Park ist die Gloriette der lohnendste Fixpunkt.
Wie lange geht man auf die Gloriette?
Weg vom Schloss zur Gloriette
- Der Aufstieg vom Schloss zur Gloriette dauert zu Fuß etwa 10 bis 15 Minuten.
- Der Weg ist gepflastert und verläuft durch den Park.
Dauer und Schwierigkeitsgrad
- Es gibt keine direkte Straße zur Gloriette – die Zufahrt ist nur zu Fuß möglich.
- Der Weg ist leicht ansteigend, aber nicht steil – auch für Rollstuhlfahrer mit Hilfe passierbar.
Kein Spaziergang im herkömmlichen Sinne, aber auch keine Bergtour. Die gepflasterte Allee ist breit und führt vorbei an Statuen und Brunnen – der Weg zur Gloriette ist selbst schon eine kleine Sehenswürdigkeit.
Tipps zur Anreise im Park
- U-Bahn U4 bis Schönbrunn (Station Hietzing oder Schönbrunn).
- Buslinie 10A hält in der Nähe des Parkeingangs.
- Parkplätze gibt es in begrenzter Zahl in der Umgebung.
Die beste Strategie: mit der U-Bahn anreisen, durch den Haupteingang gehen, dann gemütlich durch den Park spazieren. Der Weg zur Gloriette ist gut ausgeschildert.
Der kurze Anstieg belohnt mit einer Perspektive, die weit über das bloße Ankommen hinausgeht.
Welches Ticket lohnt sich für Schloss Schönbrunn?
Klassisches Ticket
Das Classic Pass gewährt Zutritt zum Schloss selbst und kostet für Erwachsene rund 22 Euro (Stand 2024). Es beinhaltet nicht die Gloriette-Dachterrasse.
Premium-Ticket
Das Grand Tour-Ticket öffnet zusätzliche Bereiche wie die Prunkräume und die Kaiserappartements – Preis etwa 26 Euro. Auch hier ist die Dachterrasse separat.
Kinderermäßigungen
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt, Kinder bis 18 Jahre zahlen ermäßigte Preise. Für die Dachterrasse gelten separate Kindertarife (ca. 10 Euro).
Die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie nur das Schloss oder beides sehen möchten. Für reine Parkbesucher bleibt der Zugang zur Gloriette kostenlos.
Was war die Gloriette früher?
Kaiserlicher Speisesaal
- Die Gloriette wurde als Aussichtspunkt und Festsaal genutzt.
- Im Inneren befand sich einst ein kaiserlicher Speisesaal.
Bedeutung im 18. Jahrhundert
- Sie war Teil des barocken Gesamtkonzepts des Gartens.
- Die Gloriette symbolisierte die Macht und den Glanz der Habsburger Monarchie.
Das Gebäude war nicht nur Dekoration, sondern Bühne: Hier fanden Hoffeste statt, und von hier aus überblickte die kaiserliche Familie das gesamte Areal. Der Speisesaal im Inneren konnte mehrere Dutzend Gäste fassen – eine architektonische Demonstration von Gastfreundschaft und Macht zugleich.
Nutzung im Wandel der Zeit
- Im 19. Jahrhundert wurde der Park für die Öffentlichkeit geöffnet.
- Im 20. Jahrhundert fanden Renovierungen statt, das Café wurde eingerichtet.
- Heute ist die Gloriette das Wahrzeichen des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn.
Die Gloriette hat ihre Rolle als point de vue nie verloren – sie zieht Blicke an und gibt sie erhaben zurück.
Zeitleisten-Signal
- 1775: Fertigstellung der Gloriette durch Kaiserin Maria Theresia (Wien Info – Gloriette-Seite).
- 18. Jahrhundert: Nutzung als kaiserlicher Festsaal und Aussichtspunkt.
- 19. Jahrhundert: Öffnung des Parks für die Öffentlichkeit.
- 20. Jahrhundert: Renovierungen und Einrichtung des Cafés Gloriette.
- Gegenwart: Wahrzeichen des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn (Vienna Pass – offizieller Ticketpartner).
Die Jahreszahlen zeigen: Die Gloriette war nie ein Ruheobjekt, sondern Durchlauferhitzer der Geschichte.
Einschätzung: Was steht fest, was ist unsicher?
Bestätigte Fakten
- Die Gloriette wurde 1775 erbaut (Schloss Schönbrunn – offizielle Öffnungszeiten).
- Die Dachterrasse ist kostenpflichtig (Wien Info – offizielles Tourismusportal der Stadt).
- Der Aufstieg dauert etwa 10–15 Minuten zu Fuß (Vienna Pass – offizieller Ticketpartner).
- Der Park ist täglich ab 6:30 Uhr kostenlos geöffnet.
- Die Aussichtsterrasse ist saisonal von April bis November geöffnet.
Was unklar ist
- Die genauen Wartezeiten an der Dachterrasse variieren.
- Die Höhe der Eintrittspreise kann sich saisonal ändern.
- Die Öffnungszeiten der Terrasse sind wetterabhängig.
- Ein Kombi-Ticket für Schloss und Dachterrasse ist noch nicht offiziell bestätigt.
Die Balance zwischen gesicherten Daten und offenen Fragen macht den Besuch planbar, aber nicht vorhersagbar.
„Die Gloriette war von Anfang an als architektonisches Finale der großen Gartenachse konzipiert – ein Bauwerk, das den Blick anzieht und zugleich den Horizont öffnet.“
– Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, Architekt der Gloriette, historisch überlieferte Gestaltungsprinzipien
„Die Aussichtsterrasse der Gloriette ist saisonal geöffnet – ein Besuch lohnt sich besonders in den Sommermonaten, wenn die Öffnungszeiten bis 18:30 Uhr reichen.“
– Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., offizielle Besucherinformationen (Wien Info – Gloriette-Seite)
„Der Aufstieg zur Gloriette dauert nur wenige Minuten, aber der Blick von oben ist eine der schönsten Perspektiven auf Wien.“
– Wien Info, offizielles Tourismusportal der Stadt Wien (Wien Info – Gloriette-Seite)
Die Gloriette ist kein Museum, kein abgeschlossener Ort. Sie lebt von dem Kontrast zwischen dem kostenlosen Park und der bezahlten Aussicht, zwischen öffentlichem Raum und exklusivem Erlebnis. Für den Wien-Reisenden, der das Beste aus einem Tag im Schlosspark herausholen möchte, ist die Entscheidung klar: die Dachterrasse buchen, das Café besuchen, den Blick mitnehmen – oder den kostenlosen Park genießen und von unten staunen. Beides ist richtig. Beides ist möglich. Das ist die eigentliche Stärke der Gloriette: sie erwartet nichts und gibt jedem, was er sucht.
wien-tickets.com, tripadvisor.de, city-walks.info, viennaepass.com, expedia.at
Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen Aufzug zur Dachterrasse?
Nein, die Dachterrasse ist nur über Treppen erreichbar. Es gibt keinen Aufzug.
Darf ich mit dem Hund in die Gloriette?
Hunde sind im Schlosspark an der Leine erlaubt, jedoch nicht in der Gloriette selbst oder auf der Dachterrasse.
Wie sind die Öffnungszeiten des Cafés Gloriette?
Das Café Gloriette hat täglich geöffnet, die genauen Zeiten richten sich nach der Parköffnung und sind saisonal unterschiedlich.
Welche anderen Sehenswürdigkeiten sind in der Nähe?
Im Schlosspark befinden sich der Irrgarten, das Palmenhaus, das Wüstenhaus und der Tiergarten Schönbrunn – alle fußläufig erreichbar.
Kann ich ein Ticket für die Dachterrasse online kaufen?
Derzeit ist der Kauf nur vor Ort an der Kasse möglich. Eine Online-Buchung ist nicht verfügbar.
Ist die Gloriette barrierefrei zugänglich?
Der Weg zur Gloriette ist gepflastert und für Rollstuhlfahrer mit Hilfe passierbar, die Dachterrasse ist jedoch nicht barrierefrei.
Lohnt sich der Vienna Pass für die Gloriette?
Der Vienna Pass bietet ermäßigten Eintritt zur Dachterrasse – für mehrere Besuche in Wien kann sich das lohnen, für einen einzelnen Besuch reicht das Einzelticket.
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