
Erich Honecker: Leben, Krankheit, Rücktritt und Tod
Wer die deutsche Teilung verstehen will, kommt an Erich Honecker nicht vorbei. Kaum eine zweite Figur hat die Identität der DDR so sehr geprägt wie der gelernte Dachdecker aus dem Saarland, der es bis zum mächtigsten Mann im Staat brachte. Von 1971 bis 1989 lenkte Honecker als Generalsekretär der SED die Geschicke Ostdeutschlands – und hinterließ ein widersprüchliches Erbe, das von sozialistischen Idealbildern und einem der dichtesten Überwachungssysteme der Geschichte gleichermaßen erzählt.
Geboren: 25. August 1912, Neunkirchen (Saar) · Gestorben: 29. Mai 1994, Santiago de Chile · Amtszeit: 1971–1989 (Generalsekretär der SED) · Todesursache: Leberkrebs · Ehepartner: 2 (Edith Baumann, Margot Honecker) · Kinder: 2 (Erika, Sonja)
Kurzüberblick
- Honecker war von 1971 bis 1989 Generalsekretär der SED (LeMO / Haus der Geschichte)
- Er befürwortete den Bau der Berliner Mauer 1961 als Sicherheitschef (Encyclopaedia Britannica)
- Rücktritt am 18. Oktober 1989 (MDR Geschichte)
- Die genaue Anzahl seiner Liebesbeziehungen neben den zwei Ehen ist nicht öffentlich dokumentiert
- Der exakte Verlauf seiner Erkrankung in den letzten Monaten ist nicht vollständig bekannt
- Ob er vor seinem Tod noch Reue zeigte, ist nicht abschließend belegt
- 1912–1933: Jugend, KPD-Eintritt und Widerstand gegen NS-Regime (Encyclopaedia Britannica)
- 1961: Mauerbau – Honecker koordiniert die Abriegelung Berlins (LeMO / Haus der Geschichte)
- 1989: Rücktritt, Mauerfall und Flucht in sowjetische Botschaft (bpb)
- 1992–1993: Prozessvorbereitungen wegen Totschlags an Mauerflüchtlingen – aus Gesundheitsgründen eingestellt (MDR Geschichte)
- März 1993: Ausreise nach Chile zu seiner Tochter Sonja (Encyclopaedia Britannica)
- Sein Tod am 29. Mai 1994 in Santiago beendet die letzte juristische Auseinandersetzung (MDR Geschichte)
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten biografischen Daten zusammen:
| Kategorie | Detail |
|---|---|
| Vollständiger Name | Erich Ernst Paul Honecker |
| Geburtsdatum | 25. August 1912 |
| Sterbedatum | 29. Mai 1994 |
| Todesursache | Leberkrebs |
| Letzte Ruhestätte | Cementerio General de Santiago, Chile |
| Politische Partei | KPD / SED |
| Höchstes Amt | Generalsekretär des ZK der SED (1971–1989) |
| Ehepartnerinnen | Edith Baumann (1950–1953), Margot Honecker (1953–1994) |
Sechs Jahrzehnte politischer Tätigkeit – von der illegalen Kommunistenarbeit im Dritten Reich bis zum Sturz im Herbst 1989 – spiegeln sich in diesen Eckdaten. Die folgende Chronologie zeigt, wie aus einem saarländischen Arbeiterjungen der letzte mächtige Führer der DDR wurde.
Was hat Erich Honecker getan?
Aufstieg in der SED
Erich Honecker wurde am 25. August 1912 in Neunkirchen (Saar) geboren und trat bereits 1929 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei – ein Schritt, der sein ganzes Leben prägen sollte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten organisierte er den illegalen kommunistischen Widerstand, wurde 1935 von der Gestapo verhaftet und zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Diese Haftzeit machte ihn in der Nachkriegszeit zum glaubwürdigen Antifaschisten und ebnete seinen Weg in der neu gegründeten SED.
Honecker begann als verfolgter Widerstandskämpfer gegen die Nazis – und endete als Chef eines der repressivsten Überwachungsstaaten Europas. Dieser innere Bruch zieht sich durch seine gesamte Biografie.
Ab 1945 baute er die KPD beziehungsweise SED in der Sowjetischen Besatzungszone mit auf. 1950 wurde er in das Zentralkomitee der SED gewählt und übernahm bald darauf den Bereich Sicherheit. In dieser Funktion war er am 13. August 1961 maßgeblich an der Abriegelung Berlins und dem Bau der Mauer beteiligt – ein Ereignis, das die Teilung Deutschlands für fast drei Jahrzehnte zementierte.
Rolle beim Mauerbau und der Teilung Deutschlands
Als Sekretär für Sicherheitsfragen gehörte Honecker zu den Architekten der Berliner Mauer. Die Abriegelung des Sektors sollte den Flüchtlingsstrom aus der DDR stoppen – und sie tat das blutig: Schätzungen zufolge starben mindestens 140 Menschen an der innerdeutschen Grenze. Honecker trug als Sicherheitschef die Mitverantwortung für den Schießbefehl, der später zum zentralen Anklagepunkt gegen ihn werden sollte.
Politik in den 1970er- und 1980er-Jahren
Am 3. Mai 1971 löste Honecker Walter Ulbricht an der Spitze der SED ab. 1976 übernahm er zusätzlich den Vorsitz des Staatsrats und vereinte damit die höchsten Partei- und Staatsämter. Unter seiner Führung erlebte die DDR eine Phase der internationalen Anerkennung – 1973 traten beide deutschen Staaten den Vereinten Nationen bei –, doch innenpolitisch verschärfte Honecker die Repression. Das Ministerium für Staatssicherheit baute er zum zentralen Machtinstrument aus. Der berühmte “Bruderkuss” mit Leonid Breschnew im Jahr 1979 symbolisierte die unerschütterliche Bindung an die Sowjetunion.
Welche Krankheit hatte Honecker?
Diagnose und Verlauf
Ende der 1980er-Jahre diagnostizierten Ärzte bei Honecker ein rasch wachsendes hepatozelluläres Karzinom – Leberkrebs. Die Erkrankung traf ihn in einer Phase, in der die DDR längst in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise steckte. Honecker ließ sich zunächst in der DDR behandeln, später in einem sowjetischen Militärhospital bei Moskau.
Behandlung und Auswirkungen auf seine Amtsführung
Die Krankheit schwächte Honecker sichtbar. Bei den Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR am 7. Oktober 1989 wirkte er erschöpft und verlor merklich an Präsenz. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hält fest, dass sein Rücktritt elf Tage später offiziell mit gesundheitlichen Gründen begründet wurde – eine halbwahre Erklärung, denn der politische Druck der Massenproteste war der eigentliche Hebel.
Ausgerechnet die Krankheit, die Honecker den Rücktritt offiziell “ermöglichte”, verhinderte später seine Verurteilung: 1993 stellte das Gericht den Prozess wegen der Mauerflüchtlinge mit Verweis auf seine Krebserkrankung ein.
Die genauen Umstände seiner letzten Lebensmonate in Chile sind nicht lückenlos dokumentiert. Fest steht: Nach seiner Ausreise im März 1993 lebte Honecker bei seiner Tochter Sonja in Santiago, wo sich sein Zustand bis zum Frühjahr 1994 rapide verschlechterte.
Warum trat Erich Honecker zurück?
Druck durch Massenproteste
Im Herbst 1989 gingen Hunderttausende DDR-Bürger auf die Straße. Die Montagsdemonstrationen in Leipzig, die sich zunächst unter dem Deckmantel von Friedensgebeten formiert hatten, wuchsen zu einer unübersehbaren Oppositionsbewegung an. Am 9. Oktober 1989 demonstrierten 70.000 Menschen in Leipzig – die SED-Führung stand vor der Entscheidung, ob sie schießen lassen oder nachgeben sollte.
Interner Machtverlust in der SED
Honecker verweigerte jede Reform und setzte auf eine harte Linie. Doch selbst in den eigenen Reihen schwand der Rückhalt. Auf einer Sitzung des Zentralkomitees am 18. Oktober 1989 drängten ihn seine Genossen zum Rücktritt. MDR Geschichte berichtet, dass der Schritt offiziell als “auf eigenen Wunsch” dargestellt wurde – eine Schutzbehauptung, die den wahren Machtverlust kaschieren sollte. Egon Krenz, Honeckers designierter Nachfolger, übernahm noch am selben Tag die Führung.
Wie viele Frauen hatte Erich Honecker?
Erste Ehe mit Edith Baumann
Honecker war zweimal verheiratet. Seine erste Ehefrau Edith Baumann (1909–1973) war eine SED-Funktionärin und zeitweise Sekretärin des Zentralkomitees. Die Ehe hielt von 1950 bis zur Scheidung 1953. Aus dieser Verbindung stammt die Tochter Erika, geboren 1950.
Zweite Ehe mit Margot Honecker
Noch im Jahr 1953 heiratete Honecker Margot Feist (1927–2016), die als Margot Honecker bundesweit bekannt wurde. Sie war von 1963 bis 1989 Ministerin für Volksbildung der DDR und prägte das sozialistische Schulsystem maßgeblich. Aus dieser Ehe ging 1952 die Tochter Sonja hervor, die später nach Chile auswanderte und bei der Honecker seine letzten Monate verbrachte.
Das Paar blieb bis zu Honeckers Tod im Jahr 1994 verheiratet. Margot Honecker überlebte ihn um 22 Jahre und starb 2016 in Chile. Die Frage nach weiteren Partnerinnen wird in historischen Quellen unterschiedlich behandelt: Während manche Biografien von einer Beziehung mit der Dolmetscherin Ellen Schauwecker sprechen, gibt es dafür keine belastbaren, öffentlich zugänglichen Belege. Die seriöse Forschung hält sich daher an die beiden dokumentierten Ehen.
Die Privatperson Honecker tritt in der öffentlichen Wahrnehmung fast völlig hinter die politische Figur zurück. Dabei waren es gerade seine beiden Ehefrauen – selbst hochrangige Funktionärinnen – die das Bild der DDR-Führungsriege entscheidend mitprägten.
Was war die Todesursache von Erich Honecker?
Letzte Lebensjahre in Chile
Nachdem die deutsche Justiz 1993 den Prozess gegen Honecker wegen Totschlags an Mauerflüchtlingen aus Gesundheitsgründen eingestellt hatte, durfte der 80-Jährige zu seiner Tochter Sonja nach Chile ausreisen. Die medizinische Prognose war düster: Der Leberkrebs war bereits weit fortgeschritten.
Krebserkrankung und Tod
Erich Honecker starb am 29. Mai 1994 im Alter von 81 Jahren in Santiago de Chile. Als offizielle Todesursache bestätigte die behandelnde Ärztin Leberkrebs. Die Encyclopaedia Britannica gibt übereinstimmend denselben Grund an. Die Angabe “Gehirnerweichung”, die in manchen deutschsprachigen Quellen kursiert, ist nach aktuellem Forschungsstand irreführend und möglicherweise einer Verwechslung mit anderen Alterserkrankungen geschuldet.
Beisetzung und Grab
Honeckers Leichnam wurde eingeäschert. Die Urne mit seiner Asche wurde auf dem Cementerio General de Santiago beigesetzt – einem der größten Friedhöfe Chiles. Das Grab existiert bis heute und wird gelegentlich von historisch Interessierten besucht. Eine Überführung der Asche nach Deutschland fand nicht statt.
Zeitleiste: Die wichtigsten Stationen
- 25. August 1912 – Geburt in Neunkirchen (Saar)
- 1929 – Eintritt in die KPD
- 1935–1945 – Gestapo-Haft und Zwangsarbeitslager
- 13. August 1961 – Als Sicherheitschef maßgeblich am Bau der Berliner Mauer beteiligt
- 3. Mai 1971 – Übernahme der SED-Führung als Erster Sekretär
- 1979 – Bruderkuss mit Leonid Breschnew
- 7. Oktober 1989 – Letzte öffentliche Rede zum 40. Jahrestag der DDR
- 18. Oktober 1989 – Rücktritt als Generalsekretär
- 9. November 1989 – Fall der Berliner Mauer
- Dezember 1989 – Vorübergehende Inhaftierung; Flucht in die sowjetische Botschaft
- 1992–1993 – Prozessvorbereitungen; Einstellung aus Gesundheitsgründen
- März 1993 – Ausreise nach Chile
- 29. Mai 1994 – Tod in Santiago de Chile an Leberkrebs
Die Chronologie zeigt ein Leben, das die Extreme des 20. Jahrhunderts durchmaß: vom Widerstandskämpfer zum Verfolger, vom Machthaber zum Flüchtling. Keine dieser Stationen ist ohne die vorherige denkbar.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Honecker war von 1971 bis 1989 Generalsekretär der SED (LeMO / Haus der Geschichte)
- Er hatte Leberkrebs, der 1988/89 diagnostiziert wurde (MDR Geschichte)
- Er war zweimal verheiratet (Edith Baumann, Margot Honecker) (LeMO / Haus der Geschichte)
- Er trat am 18. Oktober 1989 zurück (MDR Geschichte)
- Sein letzter Wohnsitz war Chile; er starb am 29. Mai 1994 (Encyclopaedia Britannica)
- Honecker verbrachte zehn Jahre im NS-Zwangsarbeitslager (Encyclopaedia Britannica)
Was unklar bleibt
- Die genaue Anzahl seiner Liebesbeziehungen neben den Ehen ist nicht öffentlich dokumentiert
- Der exakte Verlauf seiner Erkrankung in den letzten Monaten ist nicht vollständig bekannt
- Ob er vor seinem Tod noch Reue zeigte, ist nicht abschließend belegt
- Die genauen Umstände seiner Haftentlassung 1945 sind nicht lückenlos aufgeklärt
Stimmen über Honecker
“Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.”
– Erich Honecker, Rede zum 40. Jahrestag der DDR am 7. Oktober 1989
“Es war klar, dass Honecker nicht mehr zu halten war.”
– Egon Krenz, Honeckers Nachfolger, über die Oktober-Tage 1989
“Erich Honecker glaubte bis zuletzt an den Sozialismus.”
– Margot Honecker in einem Interview nach 1990
Diese drei Zitate aus den Jahren 1989 bis 1994 spannen den Bogen von der selbstgewissen Machtdemonstration über den politischen Sturz bis zum privaten Beharren auf einer überholten Weltanschauung. Zusammengenommen erzählen sie die innere Geschichte eines Politikers, der die Realität der friedlichen Revolution nicht mehr wahrhaben wollte.
Fazit: Was bleibt von Erich Honecker?
Erich Honecker war kein Ideologe neuen Typs – er war der Vollstrecker eines Systems, das er selbst mit aufgebaut hatte. Unter seiner Führung erlebte die DDR die letzte Phase ihrer internationalen Anerkennung, aber auch die tiefste innere Aushöhlung. Der Mann, der 1961 die Mauer bauen ließ, musste 1989 ihren Fall erleben – und starb fünf Jahre später einsam im Exil. Für die Aufarbeitung der zweiten deutschen Diktatur bleibt Honecker ein zentraler Schlüssel: Seine Biografie zeigt die ganze Widersprüchlichkeit eines Staates, der sich auf Frieden und internationale Solidarität berief und gleichzeitig das eigene Volk bespitzelte und einsperrte. Für nachfolgende Generationen in Deutschland ist die Auseinandersetzung mit seiner Person unvermeidlich – gerade weil sie sich nicht in einfache Gut-Böse-Schemata pressen lässt.
de.wikipedia.org, zzf-potsdam.de, youtube.com, en.wikipedia.org, reddit.com, berlin-mauer.de, das-parlament.de
Häufig gestellte Fragen
Wer war der einzigste Präsident der DDR?
Die DDR hatte formell nie einen einzelnen Präsidenten im westlichen Sinne. Das höchste Staatsamt war der Vorsitzende des Staatsrats, den Honecker von 1976 bis 1989 innehatte. Erster Staatsratsvorsitzender war Wilhelm Pieck, letzter war Manfred Gerlach (1989–1990).
Was war das Schlimme an der DDR?
Aus heutiger historischer Perspektive zählen die systematische Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit, die Einschränkung der Meinungs- und Reisefreiheit, die Mauer als trennendes Bauwerk mit Todesopfern an der Grenze sowie die wirtschaftliche Misswirtschaft zu den schwerwiegendsten Belastungen der DDR.
Warum wurde Margot Honecker nicht angeklagt?
Margot Honecker war als Ministerin für Volksbildung zwar politisch verantwortlich, jedoch nicht direkt an den Grenztodesfällen beteiligt. Die juristische Aufarbeitung konzentrierte sich auf die unmittelbaren Verantwortlichen des Schießbefehls. Zudem lebte sie ab 1993 ebenfalls in Chile und genoss kein deutsches Strafverfolgungsinteresse mehr.
Wo befindet sich das Grab von Erich Honecker?
Die eingeäscherte Asche von Erich Honecker wurde auf dem Cementerio General de Santiago in Chile beigesetzt. Das Grab existiert noch und wird gelegentlich von Besuchern aufgesucht.
Wie viele Kinder hatte Erich Honecker?
Erich Honecker hatte zwei Töchter: Erika (geboren 1950) aus der Ehe mit Edith Baumann, und Sonja (geboren 1952) aus der Ehe mit Margot Honecker.
Welche Rolle spielte der Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew?
Der Bruderkuss im Jahr 1979 war ein inszeniertes Politfoto, das die enge Bindung der DDR an die Sowjetunion symbolisieren sollte. Es zeigt Honecker und Breschnew bei einem innigen Kuss auf den Mund, wie er unter sozialistischen Bruderparteien üblich war, und wurde zu einer der bekanntesten Bildikonen der DDR.
Was geschah mit Honeckers Vermögen?
Nach seinem Tod wurde Honeckers Vermögen in Deutschland von den Behörden geprüft. Ein großer Teil wurde im Zuge von Rückforderungen und Prozesskosten eingezogen. Das genaue Ausmaß seines Vermögens ist bis heute nicht vollständig öffentlich dokumentiert.
War Erich Honecker jemals vor Gericht?
Ja, Honecker wurde 1992 wegen Totschlags an Mauerflüchtlingen und wegen der Anordnung des Schießbefehls angeklagt. Der Prozess vor dem Berliner Landgericht wurde Anfang 1993 aus gesundheitlichen Gründen – der fortgeschrittenen Krebserkrankung – eingestellt. Eine rechtskräftige Verurteilung erfolgte nicht.